Niederschlagen von toxischen Gasen

Ausbreitung

Toxische Gase werden in vielen Bereichen der Industrie für unterschiedliche großtechnische Verfahren verwendet. Der Einsatz von Ammoniak in Kälteanlagen oder die Verwendung von Chlor in Schwimmbädern führt auch im öffentlichen Bereich immer wieder zu größeren Unfällen, welche die Bevölkerung massiv gefährden und auch eine latente Bedrohung für kritische Infrastruktur darstellen. Durch die Freisetzung toxischer Gase ergibt sich somit ein hohes Risiko bei industriellen Störfällen sowie beim Transport und der Lagerung gefährlicher Güter. Störfälle mit der Beteiligung toxischer Gase führen meist zu großen Ausfallzeiten und somit auch zu einem erheblichen wirtschaftlichen Schaden.
In der hier verlinkten Studie wird veranschaulicht, dass eben das gerne eingesetzte Hydroschild, der Sprühstrahl eines Strahlrohres oder ein Düsenschlauch nicht unbedingt den gewünschten Erfolg bringen kann. Fazit: (..) Als einigermaßen effektiv erwies sich der Einsatz von großen Wassermengen zum Niederschlagen bzw. Verdünnen der freigesetzten Gase. Wirkungen können aber in der Regel erst bei Volumenströmen deutlich größer als 2.000 l/min erwartet werden. (..)

Gefahrenabwehr beim Austritt toxischer Gase – Forschungsprojekt GASRESPONSE

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