Landesmessübung Strahlenschutz und Besuch aus Heilbronn

DL-Messung

Landesmessübung Strahlenschutz und Besuch aus Heilbronn

Jedes Jahr führt das Land Rheinland-Pfalz für die betroffenen Messeinheiten in der Umgebung des Kernkraftwerkes Philippsburg eine Strahlenmessübung durch. Die Messzentrale im  Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten (MUEEF) gibt bei diesen Übungen die anzufahrenden, in einem Plan festgelegten, Messpunkte per Funk an die Messeinheiten durch. Dort werden von den
GW-Mess abgesetzte Dosisleistungsmessungen durchgeführt, Aerosolproben genommen oder
DL-Sonden ausgebracht. Die CBRN Erkunder bekommen Messfahrtaufträge, die dann online in eine spezielle Software des Landes eingespielt werden.
An einem Messpunkt wurden zwei radioaktive Quellen durch Lehrkräfte der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule ausgelegt. Hier galt es, den praktischen Umgang der Messgeräte unter Einwirkung erhöhter Dosisleistung zu üben. Hier war das Erkennen der 25 µSv/h Absperrgrenze Übungsziel.
Am Sammelplatz, hier in der Feuerwache Speyer, werden die Aerosolproben durch die Besatzung des ebenfalls anwesenden Messfahrzeugs des Landesamt für Umwelt (LfU) ausgewertet. Hierzu bedient man sich der Gammaspektroskopie mittels eines Reinstgermaniumdetektors.

Am heutigen Samstag war eine Abordnung der Feuerwehr Heilbronn bei uns zu Besuch. Da dieser Termin schon sehr lange vor Bekanntwerden der Landesmessübung ausgemacht war, wurden die schwäbischen Kameraden einfach länderübergreifend auf die pfälzischen Fahrzeuge verteilt und konnten somit an der Übung aktiv mitwirken. Nach der Übung stand dann noch eine Wachführung und intensiver Erfahrungsaustausch im Gefahrstoffsektor auf dem Plan. Wir danken für den netten Besuch!

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